Wie Anleger durch Engagements und Stimmrechtsausübung Einfluss nehmen können
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Dies ist Marketingmaterial. Bitte lesen Sie den Prospekt des jeweiligen OGAW sowie das Basisinformationsblatt (KID), bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen.
Ihre Anlageentscheidungen können die Welt beeinflussen, und das nicht nur, weil man als Investor entscheiden kann, welche Unternehmen man finanziell unterstützt. Wenn Sie in ein Unternehmen investieren, werden Sie entweder direkt oder indirekt zum Miteigentümer.1 Und als Miteigentümer haben Sie ein Mitspracherecht, wenn es um die Unternehmensführung geht.
Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihr Geld einem Vermögensverwalter anvertrauen, der Ihre Werte vertritt. Bevor Sie in einen Investmentfonds investieren, kann es daher ratsam sein, sich mit den Richtlinien des Vermögensverwalters zu dessen Engagement und Stimmrechtsausübung vertraut zu machen. Und da das Interesse von Anlegern und Aufsichtsbehörden an Themen aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) wächst, schauen eben immer mehr Anleger auch auf das ESG-Profil von Vermögensverwaltern.
Verantwortungsbewusste Stimmrechtsvertretung
Die meisten Unternehmen halten einmal im Jahr eine Hauptversammlung ab, auf der die Aktionäre über Beschlüsse abstimmen können, die von der Geschäftsführung des Unternehmens oder von Aktionären – Privatpersonen, anderen Unternehmen, Vermögensverwaltern oder Interessengruppen – eingereicht werden. Inhaltlich kann die Tagesordnung einer Hauptversammlung vielfältig sein, seit einigen Jahren werden jedoch zunehmend ESG-Anträge zu Themen wie Arbeitsrecht, CO2-Emissionen oder Artenvielfalt zur Abstimmung gebracht.
Das Abstimmungsverhalten von Vermögensverwaltern kann maßgeblich dazu beitragen, dass Unternehmen ESG-Zielen Priorität einräumen. Wenn Sie in einen ETF investieren, vertritt dessen Vermögensverwalter Ihre Stimmrechte auf den Hauptversammlungen der Unternehmen, die im Portfolio des ETF enthalten sind. Wenn Sie sicherstellen möchten, dass der Vermögensverwalter aktiv in den Dialog mit den Unternehmen tritt, an denen der ETF beteiligt ist, sollten Sie – auch vor dem Hintergrund zunehmend strenger ESG-Regulierung – genau darauf achten, bei welchem Vermögensverwalter Sie investieren.
Vor allem in der Europäischen Union gewinnt verantwortungsvolles Investieren immer mehr an Bedeutung, auch deshalb ist ESG seit der Gründung von Amundi im Jahr 2010 Kernbestandteil unserer Wachstumsgeschichte. Wir sind überzeugt, dass Vermögensverwalter eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft haben und dass ESG-konforme Anlageentscheidungen langfristig zu höheren Renditen führen können.
Immer transparent: das Abstimmungsverhalten von Amundi
In dem aktuellsten Abstimmungsbericht ShareAction Report steht Amundi bei der Abstimmung von Aktionärsanträgen zu ESG-Themen auf Platz 3 der 69 größten Vermögensverwalter der Welt.
In den letzten drei Jahren hat Amundi bei der Abstimmung von Anträgen zum Thema ESG ein kohärentes Verhalten gezeigt und damit bewiesen, dass verantwortungsvolles Investieren schon immer eine zentrale Ausrichtung des Unternehmens war. Wir wollen langfristige und nachhaltige Ergebnisse für Anleger erzielen. Und wir sind überzeugt, dass wir dieses Ziel nur erreichen können, wenn wir Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit entwickeln. Wenn wir diese Herausforderungen ignorieren, vernachlässigen wir auch die daraus resultierenden Risiken, und das könnte sich nachteilig auf die Anlagen unserer Kunden auswirken.
Wir vertreten nicht nur Stimmrechte auf Hauptversammlungen, sondern kontrollieren auch die Ergebnisse unserer Engagements und veröffentlichen sie. Vollständige Informationen zu unserem Abstimmungsverhalten finden Sie auf amundi.de (https://about.amundi.com/proxy-voting-records).
Unser Beitrag für einen positiven Wandel
Stimmrechtsvertretung und Engagements sind wirksame Instrumente, die in der Praxis nachweislich zu positiven Veränderungen geführt haben. Zum Beispiel haben sich mehrere Schifffahrtsunternehmen infolge unserer Engagements zu Netto-Null-Zielen verpflichtet, Lebensmittelunternehmen weisen ihre CO2-Emissionen aus und Öl- und Gasunternehmen machen die Vergütung ihrer Führungskräfte von der Umsetzung von Klimazielen abhängig.
Wir werden dem Thema ESG in unserem Abstimmungsverhalten auch in Zukunft Priorität einräumen und die Stimmen unserer Kunden verantwortungsvoll vertreten. So stellen wir sicher, dass wir alles in unserer Macht Stehende tun, um im Namen unserer Kunden zu einem positiven sozialen und ökologischen Wandel beizutragen.
Das ETF Magazin
Lesen Sie die aktuelle Ausgabe von „Die Welt der ETFs“, dem digitalen Anlegermagazin von Amundi ETF.
Die verantwortungsvollen Anlageinformationen von Amundi sind unter amundietf.com und amundi.com verfügbar. Bei der Anlageentscheidung müssen alle Merkmale und Ziele des Fonds, wie im jeweiligen Prospekt beschrieben, berücksichtigt werden.
1. Sie können entweder direkt in ein Unternehmen investieren, indem Sie dessen Aktien kaufen, oder indirekt über einen Fonds oder ETF.
2. Für die Abstimmungsergebnisse von Amundi siehe die ShareAction Voting Matters Reports der Jahre 2021, 2022 und 2023.
Risikohinweise
Potenzielle Anleger müssen die nachstehend und in den Basisinformationsblättern (KID) und im Verkaufsprospekt des Fonds, die unter www.amundietf.de abrufbar sind, beschriebenen Risiken berücksichtigen.
KAPITALRISIKO: ETFs sind nachbildende Instrumente. Ihr Risikoprofil ähnelt dem einer direkten Anlage in dem zugrundeliegenden Index. Das Kapital der Anleger ist vollständig Risiken ausgesetzt und Anleger erhalten unter Umständen den ursprünglich investierten Betrag nicht zurück.
RISIKO IN VERBINDUNG MIT DEM BASISWERT: Der zugrundeliegende Index eines ETF kann komplex und volatil sein. Beispielsweise sind ETFs mit einer Ausrichtung auf Schwellenmärkte mit einem größeren Risiko möglicher Verluste verbunden als ein Investment in Industrieländern, da sie vielfältigen und unvorhersehbaren Schwellenländerrisiken ausgesetzt sind.
REPLIKATIONSRISIKO: Die Anlageziele des Fonds werden aufgrund unerwarteter Ereignisse an den zugrundeliegenden Märkten, die die Indexberechnung und die effiziente Fondsnachbildung behindern, unter Umständen nicht erreicht.
GEGENPARTEIRISIKO: Bei synthetisch replizierenden Fonds infolge der Verwendung von OTC-Swaps (OTC = „over-the-counter“) sowie bei Wertpapierleihen sind Anleger Risiken im Hinblick auf die jeweilige(n) Gegenpartei(en) ausgesetzt. Bei einer Gegenpartei/Gegenparteien handelt es sich regelmäßig um (ein) Kreditinstitut/Kreditinstitute, deren Name(n) auf der Website des Fonds unter amundietf.de abrufbar ist/sind. Gemäß den OGAW-Richtlinien darf das mit der Gegenpartei eingegangene Risiko 10% des Gesamtvermögens des Fonds nicht übersteigen.
WÄHRUNGSRISIKO: Ein ETF kann einem Währungsrisiko ausgesetzt sein, wenn der ETF auf eine andere Währung als die zugrundeliegenden Indexwerte lautet, die er nachbildet. Das bedeutet, dass die Wechselkursschwankungen die Wertentwicklungen negativ oder positiv beeinflussen können.
LIQUIDITÄTSRISIKO: Es besteht ein Risiko im Zusammenhang mit den Märkten, die der ETF abbildet. Der Preis und der Wert der Anlagen sind mit dem Liquiditätsrisiko der zugrundeliegenden Indexkomponenten verbunden. Der Wert der Anlagen kann steigen oder fallen. Überdies wird die Liquidität am Sekundärmarkt durch zugelassene Market-Maker an der jeweiligen Börse, an der der ETF notiert ist, zur Verfügung gestellt. Die Liquidität an der jeweiligen Börse kann infolge einer Unterbrechung an dem Markt, der durch den von dem ETF nachgebildeten zugrundeliegenden Index repräsentiert wird, eines Ausfalls der Systeme einer der relevanten Börsen oder anderer Market-Maker-Systeme, oder einer unnormalen Handelssituation bzw. eines unnormalen Handelsereignisses beschränkt sein.
VOLATILITÄTSRISIKO: Der ETF ist Veränderungen in den Volatilitätsmustern der für den zugrundeliegenden Index relevanten Märkte ausgesetzt. Der Wert des ETF kann sich rasch und unvorhersehbar ändern und möglicherweise in erheblichem Umfang steigen oder fallen.
KONZENTRATIONSRISIKO: Bei thematischen ETFs werden Aktien und Anleihen für das Portfolio aus dem ursprünglichen Referenzindex ausgewählt. Je nach den Auswahlregeln kann ein konzentrierteres Portfolio entstehen, in dem die Risiken auf weniger Aktien verteilt sind als in der ursprünglichen Benchmark.
Wichtige Hinweise
Diese Informationen sind nicht zur Weitergabe bestimmt und stellen weder ein Verkaufsangebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren oder Dienstleistungen in den Vereinigten Staaten oder ihren Territorien und Besitzungen, die ihrer Rechtshoheit unterstehen, an bzw. zugunsten von US-Personen (gemäß Definition im Verkaufsprospekt des Fonds oder dem Abschnitt mit den rechtlichen Informationen auf den Websites www.amundi.de und www.amundietf.de) dar. Die Fonds sind nicht in den Vereinigten Staaten gemäß dem Investment Company Act von 1940 registriert, und die Anteile/Aktien der Fonds sind nicht in den Vereinigten Staaten gemäß dem Securities Act von 1933 registriert.
Hierbei handelt es sich um Werbeinformationen, und nicht um vertragliche Informationen, die nicht als Anlageberatung oder Anlageempfehlung, als Aufforderung zur Investition oder als Kaufangebot, sei es von Amundi Asset Management S. A. S. („Amundi“) oder einer ihrer Tochtergesellschaften zu verstehen sind. Bei den Fonds handelt es sich um ETF („Exchange Traded Fund“ = börsengehandelter Fonds) von Amundi oder einer ihrer Tochtergesellschaften, die als OGAW („Organismus für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren“) aufgelegt sind.
Investitionen in einen Fonds sind mit einem erheblichen Risiko verbunden (die Risiken werden in den Basisinformationsblättern und im Verkaufsprospekt näher erläutert).
Die frühere Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Renditen schließen. Die Rendite einer Kapitalanlage sowie der Kapitalwert einer Anlage in Fonds oder in einem anderen Anlageprodukt können steigen oder fallen und zu einem Verlust des ursprünglich investierten Kapitalbetrags führen. Alle Anleger sollten vor einer Investitionsentscheidung einen sachkundigen Berater konsultieren, um die Risiken in Verbindung mit der Anlage zu bestimmen und festzustellen, ob eine Anlage geeignet ist.
Eine Zusammenfassung der Informationen zu den Rechten der Anleger und kollektiven Rechtsdurchsetzungsmechanismen können auf der Seite mit den rechtlichen Bestimmungen für Amundi ETFs unter https://about.amundi.com/Metanav-Footer/Footer/Quick-Links/Legal-documentation abgerufen werden.
Das vorliegende Dokument wurde von keiner Finanzbehörde überprüft, gestempelt oder genehmigt.
Die vorliegende Unterlage basiert auf Quellen, die Amundi für Amundi ETFs und für Lyxor ETFs zum Zeitpunkt der Veröffentlichung als verlässlich erachten. Daten, Meinungen und Analysen können ohne Ankündigung geändert werden. Amundi übernimmt keinerlei direkte oder indirekte Haftung für die Nutzung der in dieser Unterlage enthaltenen Informationen. Amundi kann in keiner Weise für Entscheidungen oder Investitionen, die auf Grundlage der in dieser Unterlage enthaltenen Informationen getätigt wurden, verantwortlich gemacht werden.
Ein Überblick bzw. ein Ausschnitt über die aktualisierte Zusammensetzung des Anlageportfolios des Produkts ist unter www.amundietf.de verfügbar. Anteile eines bestimmten OGAW ETF, die von einem Vermögensverwalter verwaltet und am Sekundärmarkt erworben werden, können normalerweise nicht direkt an den Vermögensverwalter zurückverkauft werden. Anleger müssen die Anteile mit der Unterstützung eines Intermediärs (z. B. eines Börsenmaklers) an einem Sekundärmarkt kaufen und verkaufen. Dabei können Gebühren anfallen. Außerdem ist es möglich, dass Anleger beim Kauf von Anteilen einen höheren Betrag als den aktuellen Nettoinventarwert bezahlen und bei deren Verkauf weniger als den aktuellen Nettoinventarwert erhalten.
In EWR-Mitgliedstaaten ist der Inhalt des vorliegenden Dokuments von Amundi nur zur Verwendung bei professionellen Anlegern (im Sinne der EU-Richtlinie 2004/39/EG) genehmigt und darf nicht öffentlich verbreitet werden.
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